Mitarbeiter an einem Prüfplatz für elektronische Baugruppen
Testing und Validierung bei KSE

Elektronikvalidierung und Normenprüfung Relevante Normen im Blick, passgenaue Testsysteme und belastbare Ergebnisse bis zur Serienfreigabe.

Elektronik sicher zur Serienreife führen


Eine zuverlässige Produktvalidierung prüft, ob die Elektronik ihre Entwicklungsziele erreicht und die relevanten Anforderungen erfüllt. KSE plant die passende Prüfstrategie und entwickelt die benötigten Test- und Auswertesysteme selbst. So entstehen nachvollziehbare Ergebnisse als Grundlage für Serienfreigabe, Konformitätsbewertung und die Vorbereitung erforderlicher Zertifizierungen.

Mitarbeiter besprechen technische Anforderungen anhand einer Darstellung am Bildschirm

Normenkonformität und Zertifizierung Prüfanforderungen bereits während der Entwicklung einplanen.

Je nach Produkt, Einsatzgebiet und Zielmarkt gelten unterschiedliche normative und gesetzliche Anforderungen. KSE leitet daraus Prüfungen, Bewertungskriterien und Dokumentationsanforderungen ab. Dazu gehören beispielsweise EMV-Prüfungen und Nachweise zur CE-Konformität sowie die Vorbereitung auf UL-, FCC- und ISED/IC-Anforderungen oder die UKCA-Kennzeichnung. Bei Maschinen berücksichtigen wir die jeweils geltenden Vorgaben der Maschinenrichtlinie beziehungsweise EU-Maschinenverordnung. Damit schaffen wir eine belastbare Grundlage für den Nachweis der Normenkonformität und die Vorbereitung der Zertifizierung elektronischer Produkte.

Mitarbeiter prüft eine elektronische Baugruppe mit einem Oszilloskop

Validierungsstrategie und passendes Testsetup Prüfaufgabe, Testsystem und Auswertung präzise aufeinander abstimmen.

KSE überführt Anforderungen und relevante Normen in ein Validierungskonzept mit definierten Prüfbedingungen, Grenzwerten, Abläufen und Bewertungskriterien. Da wir die benötigten Test- und Auswertesysteme selbst entwickeln, lässt sich das Testsetup präzise auf das Produkt und das jeweilige Prüfziel abstimmen. So entstehen reproduzierbare und aussagekräftige Ergebnisse als verlässliche Grundlage für die weitere Entwicklung.

Elektronische Baugruppe wird geprüft

Elektrische und funktionale Prüfungen Messwerte, Funktionen und Systemverhalten unter definierten Bedingungen überprüfen.

Je nach Produkt prüft KSE elektrische Kenngrößen, Signalwege, Schnittstellen und das Verhalten der Elektronik in unterschiedlichen Betriebszuständen. Automatisierte Prüfabläufe vergleichen die erfassten Messwerte mit definierten Grenzwerten und dokumentieren die Ergebnisse. So lassen sich Abweichungen gezielt analysieren und Funktionen zuverlässig bewerten.

 

 

EMV-Prüfung und EMV-Validierung Elektromagnetische Verträglichkeit von der Entwicklung bis zur Serienreife berücksichtigen.

EMV-Anforderungen werden bereits während der Schaltungs- und Systementwicklung berücksichtigt. KSE plant die erforderlichen Prüfungen, definiert relevante Betriebszustände und bewertet die Ergebnisse anhand der normativen Anforderungen. Je nach Produkt und Norm werden dabei Störaussendung und Störfestigkeit betrachtet. Erkannte Abweichungen können direkt analysiert und in die weitere Hardware- oder Softwareentwicklung zurückgeführt werden.

Mitarbeiter bereitet einen Prüfling im Klimaprüfschrank für einen Umwelttest vor

Umwelt-, Belastungs- und HIL-Tests Einsatzbedingungen und kritische Betriebszustände reproduzierbar nachbilden.

Umwelt- und Belastungstests untersuchen das Verhalten der Elektronik unter definierten Temperatur-, Vibrations- und Lastbedingungen. HIL-Tests bilden angeschlossene Komponenten, Sensoren und Aktoren nach und ermöglichen es, unterschiedliche Betriebszustände sowie Fehlerfälle reproduzierbar zu prüfen. So lassen sich mögliche Schwachstellen frühzeitig erkennen und das Systemverhalten anwendungsnah bewerten.

 

 

Mitarbeiter wertet technische Daten an einem Prüfplatz aus

Auswertung, Dokumentation und Serienfreigabe Von den Messdaten zum nachvollziehbaren Validierungsnachweis.

KSE wertet die erfassten Prüf- und Messdaten systematisch aus und dokumentiert sie in nachvollziehbaren Prüf- und Validierungsberichten. Erkannte Abweichungen werden analysiert, in die Entwicklung zurückgespielt und nach einer Anpassung erneut überprüft. Die dokumentierten Ergebnisse schaffen eine belastbare Grundlage für die Produktbewertung und die Entscheidung über die Serienfreigabe.

Steuerungselektronik für aktive Autositzkühlung und -belüftung

Elektronikvalidierung in der Praxis

So werden komplexe Anforderungen in reproduzierbare Prüfungen und belastbare Ergebnisse übersetzt.

Für die Steuerung einer aktiven Autositzkühlung und -belüftung validierte KSE Hardware und Embedded Software durch elektrische, EMV-, Umwelt- und HIL-Tests. Das Testsetup berücksichtigte unter anderem vier Regelkreise, niedrigen Ruhestrom und begrenzte Mikrocontroller-Ressourcen.

Beim 5G-Hochleistungsrouter für die Luftfahrt wurden Prüfumfang und Auswertung an luftfahrtspezifischen Anforderungen wie DO-160 ausgerichtet. Zur Validierung gehörte auch das speziell entwickelte Power Supply mit Hold Up zur Aufrechterhaltung der Spannungsversorgung bei kurzzeitigen Unterbrechungen.

 

Aktive Autositzkühlung und -belüftung

5G-Router für die Luftfahrt

Häufige Fragen zur Elektronikvalidierung

Die Elektronikvalidierung umfasst je nach Projekt die Planung der Prüfstrategie, elektrische und funktionale Prüfungen, EMV- und Umwelttests, HIL-Tests sowie die Auswertung und Dokumentation der Ergebnisse. Ziel ist eine belastbare Grundlage für die Produktbewertung und die Serienfreigabe.

Die Validierungsplanung sollte bereits während der Entwicklung beginnen. Werden Prüfanforderungen und relevante Normen frühzeitig berücksichtigt, können Hardware, Software und Systemarchitektur gezielt darauf ausgelegt und notwendige Anpassungen rechtzeitig umgesetzt werden.

Die relevanten Anforderungen ergeben sich aus dem Produkt, seinem Einsatzgebiet, der Branche und den vorgesehenen Zielmärkten. KSE identifiziert die geltenden Vorgaben und leitet daraus Prüfbedingungen, Grenzwerte, Bewertungskriterien und Dokumentationsanforderungen ab.

Durch die eigene Entwicklung können Testsystem, Prüfling, Messdatenerfassung und Auswertung präzise auf die jeweilige Prüfaufgabe abgestimmt werden. Das ermöglicht reproduzierbare Abläufe sowie aussagekräftige und nachvollziehbar dokumentierte Ergebnisse.

Ein Hardware-in-the-Loop-Test bildet angeschlossene Komponenten, Sensoren und Aktoren innerhalb einer simulierten Systemumgebung nach. Dadurch lassen sich unterschiedliche Betriebszustände, Grenzbereiche und Fehlerfälle reproduzierbar prüfen, ohne für jeden Test das vollständige reale System zu benötigen.

Elektronikvalidierung anfragen Gemeinsam schaffen wir eine belastbare Grundlage für Ihre Serienfreigabe.

Sie möchten eine Elektronik systematisch prüfen, normative Anforderungen validieren oder ein Produkt auf die Serienfreigabe vorbereiten? Gemeinsam klären wir Anforderungen, relevante Normen, Prüfumfang und Dokumentation und entwickeln daraus ein passendes Validierungskonzept.